Schullandheim Strümpfelbrunn

Am Mittwoch den 29.06.2011 fuhren wir um 8.40 Uhr ins langersehnte Schullandheim. Nach einer langen Fahrt kamen wir in Strümpfelbrunn an.Als erstes ging es an die Zimmerverteilung. Dann mussten wir in den Gemeinschaftsraum, dort erklärte uns Frau Ammerbacher (die Hausmutter)
die Regeln:

22.oo Uhr Bettruhe!
Nur zu dritt in den Wald gehen!
Keinen störenden Lärm machen!
Nicht zum Steinbruch!
Notausgänge nur im N0TFALL benutzen!
Pünktlich beim Essen sein!

Danach bezogen wir unsere Betten. Pünktlich gab es Mittagessen. Jeder bekam ein Becher geschenkt. Den durften wir beim Essen nicht vergessen! Außer beim Frühstück, da gab es Tassen. Nach jedem Essen machte ein Kiosk mit Postkarten und Süßem auf. Es gab einen Wasserautomaten zum nachfüllen. Jetzt hatten wir noch Zeit zum Spielen, bevor wir zum Stutenhof nach Mülben gingen.
Am Stutenhof angekommen, begrüßte uns ein kleiner, weißer Hund namens Pelle. Er war sehr verspielt. Als die Leiterin des Gestüts kam, waren alle sehr gespannt. In 12er Gruppen durften wir den Melkstall anschauen. Dort wurde gerade eine Stute nach der anderen gemolken. Wir bekamen gesagt wie alles Tag für Tag abläuft.

Als die Führungen zu Ende waren durften wir zu den Fohlen gehen und wir bekamen erklärt was die Pferde fressen. Wir betraten aufgeregt den Fohlenstall. Freudig begrüßten uns die Fohlen. Alle Kinder schnappten sich büschelweise Heu,dass die Fohlen etwas zu fressen hatten. Als dann wenig später die Mütter der Fohlen kamen gab es ein großes Gewiehere. Nun bekamen auch die Mütter etwas zu fressen. Das machte uns großen Spaß. Zuletzt machten wir ein Quiz, bei dem wir echte Stutenmilchseifen gewinnen konnten. Dann war noch Zeit Stutenmilch zu trinken, Postkarten zu kaufen und Stutenmilcheis zu essen. Sogar unsere nicht Pferdeliebhaber fanden den Ausflug sehr toll!

Wir liefen zurück ins Schullandheim. Zum Abendessen gab es Brot und Fleischbällchen. Danach war der langersehnte bunte Abend, bei dem wir fast alle etwas vorführten. Nach dem Abend gingen wir alle ins Bett. Richtig schlafen konnte keiner so gut, Wir wollten stattdessen Party machen.

Am nächsten Tag gab es um 8.oo Uhr Frühstück. Es gab einen Korb mit verschiedenen Brötchen für jeden
Tisch. Schnell waren die besten Brötchen weg. Das Frühstück war sehr lecker.
Kurz nach dem Frühstück machte sich die A-Klasse fertig, um zum Imker zu gehen. Als die Klasse fertig war kamen wir dran. Wir wurden von einem älteren Mann durch die Anlage geführt. Es war sehr spannend. Wir erfuhren sehr viel über die Bienen. Wir durften sogar echtes Bienenfutter probieren, das schmeckte uns allen sehr gut. In seiner Hütte entdeckten wir sogar ein Siebenschläferjunges.

Wir mussten uns alle beeilen, dass wir rechtzeitig zum Mittagessen kamen. Jeder freute sich zu hören ,dass es Spaghetti mit Tomatensauce gab, da das Essen des ersten Tages nicht so gut schmeckte.
Sofort mussten wir uns fertig machen für eine Wanderung. Ein Stück durch den Wald, dann einen Feldweg entlang, bis wir an einer schönen Hütte mit Blumentöpfen verziert ankamen. An der einen Seite des Hauses war ein Wasserrad. Das Haus war eine Wirtschaft. Jeder  bekam ein Eis von den Lehrerinnen spendiert. Nachdem das Eis verspeist war kamen die ersten auf eine doofe Idee: An den mit 12Volt geladenen Stromzaun zu fassen und als Mutprobe testeten sie wer es am längsten aushielt, als Strafe für die dumme Idee tat nachher allen die Hand  weh.

Nach der langen Wanderung kamen wir erschöpft zurück. zum Abendessen gab es Brot mit Wurst und Käse. Zu trinken gab es Tee. Danach suchten wir Stöcke für das Lagerfeuer. Als wir fertig waren kam die Überraschung; die Herbergsmutter hatte für uns Stockbrotteig vorbereitet. Doch das Lagerfeuer wollte nicht brennen. Ein Schüler erinnerte Sie daran, dass man ein (Tippi) bauen soll. Darauf brannte das Feuer nachdem wir brennende Papierfetzen reingeworfen hatten. Manche hatten das Glück und konnten zwei Stockbrote machen. Allen schmeckte es sehr gut, auch wenn man manche als Stift verwenden konnte.
Eigentlich war noch eine kurze Nachtwanderung geplant, aber manche waren schon zu müde dafür, darum viel sie sozusagen ins Wasser. Da ausgerechnet an diesem Abend die Frauenfußball WM stattfand, schauten auch manche lieber das an.

Am nächsten Morgen mussten alle schon vor dem Frühstück ihre Zimmer ausräumen. Wir schafften es gerade so rechtzeitig zum Bus zu kommen. wieder fuhren wir zurück. Es freuten sich zwar alle wieder Zuhause zu sein, aber ein bisschen wäre jeder gerne noch geblieben.

Von Anna Lange, Lucy Lee Wohlfahrt und Martin Knoth
(mit Hilfe von Alexander Nisen und Lukas Haßmann)
Das war unser letzter Bericht,
wir hoffen alle waren bis jetzt schön
Liebe Grüße das Schreibteam der Klasse 4b 🙂