Schule früher

Die Klasse 3a der Löscherschule besuchte im Dezember das Schulmuseum in Kornwestheim. Wir fuhren mit dem Bus dorthin. Das Schulmuseum war früher eine echte Schule.

Als wir ankamen erwartete uns schon der Museumsführer Herr Unger. Zuerst bestaunten wir die an der Holztür und an den Säulen eingeschnitzten Tierfiguren.

Anschließend  führte uns der freundliche Herr ins alte Schulgebäude. Dort zeigte er uns, wie alte Schreibwerkzeuge aussehen. Außerdem konnten wir auch schöne handgemalte Vasen, Zeugnisse und alte Schulhefte entdecken.

Nun erzählte uns Herr Unger, wie die Lehrer die Kinder früher bestraften. Es war schrecklich. Die Kinder wurden mit einem Stock auf die Hände und auf den Popo geschlagen. Das Schlimmste war, auf einem Esel zu sitzen und dabei eine Eselsmütze zu tragen. Alle durften dann das Kind auslachen.

Danach führte er uns in das alte Klassenzimmer. Wir durften dort auf alten Schulbänken sitzen und mit verschiedenen alten Schreibwerkzeugen schreiben. In diesem Raum stand auch der alte Lehrmeister. Er ist eine Puppe, die aussieht, wie ein echter Lehrer und sprechen kann.

Er berichtete, wie ein Schüler seine Hausaufgaben vergessen hatte. Der listige Schüler bat den Lehrer ihm nicht mit dem Stock auf die Hände zu schlagen, sondern auf den Popo, weil er heimlich ein Kissen in der Hose versteckt hatte. Der Lehrer deckte die Lüge auf!

Hinterher führte uns Herr Unger in ein großes Zimmer, dort standen große Bücher mit alten Geschichten. Am Ende konnten wir als Erinnerung Schiefertafeln mit einem Griffel kaufen. Der Ausflug war sehr interessant und machte Spaß.

 

von Erik Blank, Klasse 3a