Schüler

Grundschulempfehlung

Vor der Entscheidung in der Klassenkonferenz findet ein Informationsgespräch der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers mit den Eltern über die jeweils beabsichtigte Schullaufbahn statt. Etwa im Februar eines Schuljahres entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleitung über die unverbindliche Grundschulempfehlung.

Als Beratungsgrundlage dienen die schulischen Leistungen, das Lern- und Arbeitsverhalten, Stärken und Lernpräferenzen, die gesamte bisherige Entwicklung einer Schülerin/eines Schülers, sowie ihr/sein Entwicklungspotenzial. Die Lehrkräfte beraten, ob alle Bereiche so ausgeprägt sind, dass die Schülerin/der Schüler den Anforderungen der empfohlenen Schulart gewachsen ist.

Zusammen mit der Halbjahresinformation erhalten Sie die Grundschulempfehlung Ihres Kindes. Sollten Sie vor Ihrer Entscheidung, welche weiterführende Schule Ihr Kind besuchen soll, zusätzliche Beratung wünschen, teilen Sie dies uns bitte mit. Die Formulare dazu erhalten Sie von der Klassenlehrerin.

Der Umfang dieser zusätzlichen Beratung wird von den Eltern festgelegt (Beratungsgespräch und/oder Tests mit anschließendem Gespräch).

Ablauf:
  • Eine besonders ausgebildete und weiterqualifizierte Beratungslehrkraft bietet Eltern eine Beratung an.
  • Sie führt auf Wunsch der Eltern in der Regel Begabungstests durch und erläutert den Eltern die Testergebnisse in einem abschließenden Beratungsgespräch.
  • Die Beratungslehrkraft informiert die Grundschule über die Testergebnisse, sofern die Eltern zustimmen.

Nachdem die Entscheidung gefallen ist, melden sie Ihr Kind an der weiterführenden Schule Ihrer Wahl an.

Dafür benötigen Sie:
  • den Pass des Kindes oder einen anderen Identitätsnachweis
  • Bestätigung der Grundschule über den Schulbesuch
  • die Grundschulempfehlung

Halbjahresinformation

Mit den Eltern von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 2 führt die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer gegen Ende des ersten Schulhalbjahres verbindliche Elterninformationsgespräche. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 und 4 erhalten eine schriftliche Halbjahresinformation zum Ende des ersten Schulhalbjahres.

Schulbericht

Der Schulbericht dient vor allem der Förderung der Schülerinnen und Schüler. Er orientiert sich in erster Linie an den Möglichkeiten des einzelnen Schülers und nicht an denen anderer Schülerinnen und Schüler und deren Leistungen. Ende des 1. Schuljahres erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Schulbericht ohne Noten. Mitte des 2. Schuljahres werden verbindliche Elterngespräche geführt. Ende des 2. Schuljahres gibt es wieder einen Schulbericht und zusätzlich Noten in den Fächern Deutsch und Mathematik. In allen Schulberichten werden Aussagen zum Verhalten, Arbeiten und Lernen getroffen.

Einer der Erziehungsberechtigten bestätigt durch die Unterschrift auf dem Schulbericht , die Kenntnisnahme. Die Halbjahres- und Jahreszeugnisse sowie der Schulbericht werden von der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer wieder eingesammelt. Beim Übertritt aus der Grundschule in eine weiterführende Schule wird das Zeugnisheft den Schülerinnen und Schülern ausgehändigt.

Zeugnisse

Zeugnisse in den Klassen 3 und 4 Für das erste Schulhalbjahr erhalten die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassenstufe eine schriftliche Information über ihre Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfächern, wobei ganze Noten, ganze Noten mit Notentendenz (Plus oder Minus) und halbe Noten zulässig sind. Im Jahreszeugnis der Klasse 3 und im Abschlusszeugnis der Klasse 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler Noten über ihre Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfächern während des ganzen Schuljahres. Zusätzlich erfolgt eine allgemeine Beurteilung für Verhalten und Mitarbeit.