Freilandmuseum Wackershofen

Eine lange Busfahrt führte die Klassen 3a und 3b ins Freilandmuseum Wackershofen. Die Fahrt ging über schönste Landstraßen zwischen Felder, Wiesen und Äcker. Dort angekommen, wurden wir  von einem kleinem Holzhaus begrüßt.Durch das Haus gelaufen sahen wir 2 Tische mit Bänken zum Vespern. Hier legten wir erst mal eine Pause ein und warteten gespannt auf unsere Führung. Gleich daneben suhlten sich die Schwäbisch Hällischen Landschweine im Matsch.

Im Museum gab es viele alte Häuser unter anderem Scheunen und alte Bauernhöfe. In der alten Schule lernten wir ein bisschen Sütterlin schreiben. Man musste den Lehrer immer anschauen und gerade da sitzen. Wir erfahren auch, dass es einen alten Brauch gibt, um Mücken zu verscheuchen. Man pflanzte vor das Wohnhaus zwei Bäume. Einmal einen Kastanienbaum und einmal einen Wahlnussbaum.

Ein kleiner Tante Emma Laden lag mitten auf dem Gelände, sowie ein Biergarten im Schatten mit ein paar Biertischen und Bierbänken. Dort konnten wir uns mit einem Eis erfrischen.

Neben einem Bauernhaus entdeckten wir einen großen Kaninchenstall, in dem viele Kaninchen saßen, manche zu zweit und manche alleine, unter anderem eine Kaninchen-Mutter mit ihren drei kleinen Jungen. Anschließend erforschten  wir in kleinen Gruppen die  alten Häuser. Die alten Dachböden und die alten Kellergewölbe waren besonders dunkel und  unheimlich,  teilweise roch es dort  modrig. In jedem Wohnhaus fand man ein Plumpsklo. Sie sahen  zwar unterschiedlich aus, aber eines hatten sie alle gemeinsam. Wenn man den Deckel öffnete, bekam man einen ekelerregenden Duft in die Nase. Eine Falltür konnten wir auch  entdecken.

Eine alte schiefe Treppe führte uns zu  einem kalten dunklen Keller, in dem man früher Vorräte lagerte. Natürlich gab es auch Kühe, die friedlich auf der Wiese grasen. Ein Hahn stolzierte frei durch die Anlage. Mehrere Katzen schlichen durch das Gelände. Schafe mit ihren Jungen weideten auf der Aue.

Mitten in der Anlage floß ein kleiner Bach. Auf dem Bach schwammen Gänse. Die Gänse-Jungen befanden sich in einem extra Gehege.  Wenn ihr noch mehr wissen wollt, dann besucht das Freilandmuseum doch einmal selbst. Es lohnt sich.

Text geschrieben von Anna Katharina L.  und Lucy Lee W.