Ausflug zur Streuobstwiese

Am 6.10.2011 hatte unsere Klasse ein besonderes Erlebnis: Wir durften einen Ausflug zu einer Streuobstwiese machen.
Frau Schlange und Frau Herber vom Büro Ökologie führte uns am Abenteuerspielplatz vorbei bis zum Ententeich.

Dort sahen wir schon die Obstwiesen. Sie zeigten uns die zwei Apfelbäume, an denen wir ernten durften. Aufgeteilt wurden wir per Los. Dazu nahm jedes Kind ein Baumblatt (es gab zwei Sorten: Apfel und Kirsche) aus einem Sack. Alle Kinder mit Apfelblättern und alle mit Kirschblättern gehörten zusammen. Jeder mußte also herausfinden, zu welcher Gruppe sein Blatt gehörte. Das hat eine Weile gedauert, denn die Blätter desselben Baumes sind nicht immer ganz genau gleich. Wir haben es aber geschafft und konnten mit dem Sammeln beginnen.
Jede Gruppe bekam einen Korb und einen Baum zugeteilt. Dann sammelten wir Äpfel auf. Alle waren begeistert und eifrig bei der Sache. Uns wurde richtig warm dabei. Die schnellere Gruppe durfte dann schätzen, wieviel Äpfel sie hatten. Dann wurde die Ausbeute gezählt und in einer Wanne gewaschen.
Weil es auf den Wiesen keinen Wasseranschluß gibt, hatte Frau Schlange extra Kanister voller Wasser mitgebracht. Dann durften wir die Äpfel in einer mechanischen Maschine pressen. In einen Trichter wurde der ganze Apfel gesteckt und durch Drehen an einem großen Rad wurde er zuerst geraspelt und dann gepresst. Ab und zu mußte man die ausgepressten Reste, den “Trester” ausleeren. Der Saft wurde in einer Schüssel aufgefangen. Natürlich wollten alle davon probieren. Er schmeckte wunderbar frisch und süß. Jedes Kind durfte ein Glas davon nach Hause mitnehmen und auch unsere Familien fanden den Geschmack toll.

Die zweite Gruppe hat sich die Äpfel unterdessen genau angeschaut und Größe und Gewicht gemessen. In einem Apfel waren gesponnene Fäden drin, deswegen durften wir in eine Dose in Form eines Herzes schauen. Darin waren Informationen zum Apfelwickler, einem Wurm, der im Apfel lebt.

Wir freuen uns alle schon auf den zweiten Ausflug, der im Januar stattfinden soll.

von Jorina Labbé, Klasse 3a